Erste Informationen

(Stand 21.07.1998)

Was will die Elterninitiative Waldenbucher Waldkindergarten?

Was ist ein "Waldkindergarten"?

Was ist bis heute geschehen?

Welche Vorteile haben Kinder im Waldkindergarten?

Was ist an diesem Kindergarten anders?

Wie ist der Waldkindergarten organisiert?


Quellen Fachbeitrag aus der Jugendhilfe (LJA-Info Landesjugendamt Hessen) „Die Waldkindergärten – eine Idee setzt sich durch"  und der Fachzeitschrift kindergarten: „Unser Dach sind die Baumkronen" von Jael Mühlemann.


Was will die Elterninitiative
Waldkindergarten Waldenbuch?

Der Verein Waldkindergarten Waldenbuch entstand durch eine Initiative von Waldenbucher Eltern, die bis zum April 1999 in Waldenbuch einen Waldkindergarten ins Leben rufen möchten. In diesem Kindergarten sollen Waldenbucher Kinder spielend die Natur begreifen, Wind und Wetter spüren und ohne räumliche Einschränkung die Welt entdecken.
Der Waldkindergarten soll eine Alternative und Ergänzung zum allgemeinen Waldenbucher Kindergartenangebot darstellen, wobei die Erfahrung mit und in der Natur die psychomotorische Entwicklung und die Sinnesschulung positiv fördert.


Was ist ein Waldkindergarten?

„Ein Kindergarten ohne Tür und Wände" ist ein Kindergarten wie jeder andere, der jedoch das ganze Jahr im Wald stattfindet. Die Kinder treffen sich zwischen 8 und 9 Uhr am gleichen Ort (der sich zum Spielen eignet) und gehen von dort aus mit ihren ErzieherInnen in den Wald. Sie haben dort ein festes „Revier", in dem sie entdecken und spielen dürfen. Zwischen 12.30 und 14 Uhr werden die Kinder am Treffpunkt von den Eltern wieder abgeholt.

Wettergerecht im „Zwiebel-look" und je nach Witterung mit einer wasserdichten letzten Schicht können die Kinder zu jeder Jahreszeit im Freien spielen. Als Schutz und Kleider- und Materiallager dient eine Waldhütte oder ein Bauwagen. Für extreme Witterungsverhältnisse (Sturm) bei denen der Wald nicht betreten wird, steht ein Ausweichraum zur Verfügung. Die über 30-jährigen Erfahrungen in Dänemark und die 7-jährigen Erfahrungen in Deutschland zeigen, daß dieser Ausweichraum im Schnitt 1 bis 2 Tage im Jahr benötigt wird. Es gibt bisher über 70 Waldkindergärten in Deutschland. In unmittelbarer Nähe sind Filderstadt-Plattenhardt, Tübingen und Stuttgart-Rohr.


Was ist bis heute geschehen?

Der Waldenbucher Kindergartenaussschuss griff am 24.6.1997 das Thema Waldkindergarten zum ersten Mal auf. Am 6.2.1998 veranstaltete das Mütterzentrum einen Informationsabend. Daraufhin trafen sich interessierte Eltern und ErzieherInnen, informierten sich weiter, erarbeiteten ein pädagogisches Konzept und am 15.6.1998 wurde der Verein „Waldkindergarten Waldenbuch e.V." gegründet, der als Betreiber des Waldkindergartens fungieren wird. Der Verein wurde von 13 Waldenbucher Einwohnern gegründet und hat (Stand Juli 1998) inzwischen 18 Familienmitgliedschaften. Es liegen bereits 8 Kindergartenplatz-Voranmeldungen für 1999 vor, 4 weitere für das Jahr 2000. Eine Aktivitätenliste und der dazugehörige Zeitplan bis zur Inbetriebnahme des Kindergartens wurde erstellt.

Es laufen Gespräche mit der Forstverwaltung, der Gemeinde, dem Landesjugendamt und dem Kreisgesundheitsamt. Alle Beteiligten sind sehr bemüht, dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Ein Waldgrundstück hinter dem Kiga Weilerberg steht als „Revier" zur Diskussion.


Welche Vorteile haben Kinder im Waldkindergarten?


Was ist an diesem Kindergarten anders?


Wie ist der Waldkindergarten organisiert?

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